Montag, 1. November 2010

Die Wanderung in Andalusien von Galaroza an der Landstrasse von Sevilla

WO DIE SCHWARZEN SCHWEINE WOHNEN

Leichte Wanderung, ca. 3 Std, Länge 12 km, Bus ab Sevilla (Plaza de Armas)

Galaroza – Castaño del Robledo - Galaroza

Die Wanderung in Andalusien fängt im unteren Teil von Galaroza an der Landstrasse Sevilla-Lissabon an. Sie sehen das Hostal Venezia. Dort vor dem Hostal (aus Richtung Ort) nach links. Es folgt ein Weg nach rechts ab. Erkennungsmerkmal: mehrere Wegweiser, eine bewachsene Mauer. Nach ca. 100 m kommt eine Gabelung, dort nach rechts. Der Weg verläuft zwischen zwei Mauern. Ca. 5 Minuten später überqueren Sie eine kleine Brücke (Rivera del Múrtigas). Der Weg steigt nun leicht an. Typisch für die Vegetation sind Pappeln und Erlen.Nach ca. 30 Min. kommen die „Casas del Tortero“. Der Weg wird breiter, es folgt eine unbefestigte Strasse, dieser nach rechts folgen, Sie überqueren die „Rivera de Jabugo“. Die Strasse mündet in eine weitere Strasse, hier nach links und den Bach erneut überqueren. Dem Feldweg folgen, an einigen Toren vorbei bis der Feldweg durch ein Drahttor führt, hier nach halblinks in einen gepflasterten Weg einbiegen und diesem folgen. Linker Hand befinden sich viele Kork- und Steineichen. Sie gelangen an ein Haus vor dem Sie links einbiegen auf eine z.T. gepflasterten/betonierten Weg. Der Weg steigt hier leicht an. Oben angekommen ist der Weg erneut unbefestigt.  Diesem Weg folgend gelangen Sie nach Castaño del Robledo, Ortsteil Calvario. Hier den Hauptweg nach links bis zur Landstrasse.

Im Ort sehenswert: die nicht fertiggestellte Kirche im Neoklassizismus aus dem 18 Jh.

Der Landstrasse nach oben folgen. Nach ca. 150 m links in den Weg einbiegen zur „Ermita del Señor“. Der weitere Weg ist gelb-weiss markiert, er geht links an der Ermita vorbei an überwucherten Mauern. Es folgen Wälder mit Kork- und Steineichen in denen schwarze Schweine weiden und gemästet werden, bis sie dann zu dem berühmten Schinken von Jabugo verarbeitet werden. Nach dem Aufstieg erscheint links der Ort Jabugo. Man geht an Kastanien und später an Kiefern vorbei, es kommt quer verlaufend ein Forstweg, den Sie überqueren, danach teilt sich der Weg in drei Richtungen, Sie bleiben auf dem mittleren. Sie sehen schon bald halbllinks den Ort Galaroza, der Weg geht kurz abwärts. Auf der rechten Seite kommt ein von Pappeln gesäumter Fluss, dem Sie folgen. Sie kommen dann zurück zur „Rivera de Múrtigas“, die sie über eine Brücke überqueren. Sie gelangen auf einen mit grossen Steinen gepflasterten Weg, einen sog. „camino real“. Bei der nächten Gabelung gehen Sie nach links und gelangen nach kurzer Zeit auf die Landstrasse nach Galaroza.

 

 

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WANDERN IN ANDALUSIEN


Wandersaison

Die beste Zeit zum Wandern in Andalusien ist im Frühjahr und um Herbst. Blütezeit ist im Frühjahr bei moderaten Temperaturen und im Herbst lockt zudem die Laubfärbung und die reifen Früchte bei ähnlichen Temperaturen wie im Frühjahr. Der Sommer ist zwar sehr heiss, aber ideal um Touren in den Hochlagen der Sierra Nevada zu unternehmen, die im Frühjahr noch schneebedeckt ist. Die Blütezeit hier ist im August.

Gehzeiten

Alle in den Touren aufgeführten Zeiten sind reine Gehzeiten bei durchschnittlichem Tempo, es müssen also noch Rast, Fotoshooting, Abstecher usw. Bedacht werden. Denken Man sollte auch daran denken, dass es zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen kann, z.B. abgerutschte Wege.

Markierungen und Wege

In Andalusien sind markierte Wanderwege erst in wenigen Regionen zu finden, vor allem in Nationalparks und im Nationalpark der Serra Nevada. Oftmals reichen die Markierunge nicht aus, um den richtigen Weg zu finden, deshalb werden Wanderkarten empfohlen, in denen allerdings nur ausgewählte Wanderwege eingezeichnet sind, die es für Naturparks gibt. Die beste Grundlage für Wanderungen sind die Karten 1:25.000 des Instituto Geográfico Nacional (IGN). Erhältlich sind diese vor Ort oder in grossen Buchhandlungen.

Unterkunft/Einkehr

Die in den Wanderungen genannten Hotel und Pensionen wurden nach Sauberkeit und Gastfreundschaft ausgewählt, die oftmals auch besonders auf Wanderer eingestellt sind. Aufgeführte Bars und Restaurants bieten typische regionale Speziallitäten an und sind meist sehr schön gelegen.

Sicherheit

Andalusien ist nicht besonders gefährlich für Wanderer. Hunde z.B. gibt es auf Bauernhöfen und bissige Hunde sind immer angeleint. Auf Weiden von Kampfstieren kann man nicht unbedacht landen, sie sind gekennzeichnet und mehrfach eingezäunt. Warnschilder mit „Peligro! Toros bravos“ – Vorsicht, wilde Stiere – sind angebracht. Schlangen fliehen meist vor Wanderern, nur beim Hinsetzen sollte man drauf achten, ob nicht ein Skorpion unter dem Stein liegt, auf dem man gerade ausruhen möchte.

Bus und Bahn

Alle Wanderungen sind vom nächstgrösseren Ort angegeben. Am einfachsten ist es mit dem Pkw dorthin zu gelangen, aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel können prima genutzt werden. Das Busnetz ist weit verzweigter als die Bahnlinien, aber man muss aufpassen bei den Abfahrtszeiten, denn diese können sich auch kurzfristig ändern.





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